Galleria dell'Accademia erkunden

Erkunden Sie die Säle der Galleria dell'Accademia

Ein Rundgang durch die Galleria dell'Accademia

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Der Saal des Kolosses

Dieser im Jahr 2013 renovierte Teil des Museums ist nach den alten Gipsmodellen benannt, die sich hier befinden. Beim Betreten des Saals sehen Sie an der Eingangswand als erstes die Werke von Domenico Ghirlandaio, Filippino Lippi, Paolo Uccello, Perugino und Botticelli. Zu Ihrer Linken befinden sich sechs Altarbilder aus dem 15. Jahrhundert, welche die Entwicklung der florentiner Kunstschule darstellen. Zu Ihrer Rechten befindet sich das Gipsmodell von Giambologna, das von drei sehr aufwendig gestalteten Altaraufsätzen umgeben ist. Die Altargemälde wurden von Perugino, Raffaellino del Garbo und Filippino Lippi geschaffen.

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Der Korridor der Gefangenen

Dieser Raum wurde nach Michelangelos vier großen Sklaven-Skulpturen benannt, die sich hier befinden. Die Skulpturen wurden 1505 in Auftrag gegeben und waren ursprünglich als Teil eines Grabmals für Papst Julius II. vorgesehen. Michelangelo stellte die Arbeit an den Skulpturen jedoch aufgrund finanzieller Engpässe ein. Seine Sklaven wurden aus dem ursprünglichen Plan genommen und blieben somit unvollendet in Florenz. Im Korridor der Gefangenen befinden sich zudem Gemälde von Granacci, Andrea del Sarto, Fra Bartolomeo, Pontormo und Michele di Ridolfo del Ghirlandaio.

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Der Saal der Tribuna

Dieser Teil der Accademia hat eine beeindruckende Hintergrundgeschichte und genießt womöglich die meiste Aufmerksamkeit der Besucher. Michelangelos David ist eines seiner bemerkenswertesten Kunstwerke aller Zeiten und ragte seit der Fertigstellung im Jahr 1504 an der Piazza della Signoria hervor. In den 1850er Jahren wurde Michelangelos David schließlich in der Tribuna aufgestellt, die später zu einem Teil der modernen Galleria dell'Accademia wurde. In der Tribuna befanden sich eine Zeit lang auch Nachbildungen verschiedener Gemälde von Michelangelo. Heute sind neben der David-Skulptur die Werke einiger der größten Künstler wie Bronzino, Cecchino Salviati und Allori zu sehen. Dadurch soll verdeutlicht werden, dass Michelangelo sowie die anderen Künstler ähnliche Denkansätze teilten.

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Der Saal der Gipsmodelle

Dieser Saal ist seit 1784 Teil der Accademia. Der Patron der Akademie der bildenden Künste wünschte sich eine Kunstgalerie für die Studenten der Akademie und veranlasste die Umwandlung des Klosterkrankenhauses des heiligen Matthäus in eine Kunstgalerie. Lorenzo Bartolini, einer der führenden Professoren in der Geschichte der Akademie, steuerte einen Großteil seiner Werke für diesen Saal bei. Auch Pampaloni beschloss, seine Werke in die Akademie einzubringen. Der Saal der Gipsmodelle stellt die Entwicklung der florentinischen Kunst seit dem Neuklassizismus und der Romantik dar.

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Die florentiner Gotik

Der letzte Saal im Erdgeschoss der Accademia ist im Stil der Florentiner Gotik gehalten. Der Saal verfügt über drei Räume, die dem 13. und frühen 14. Jahrhundert, den Giottesken Malern und Orcagna bzw. seinen Brüdern gewidmet sind. Im ersten Raum befinden sich die ältesten Kunstwerke der Galerie aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Der zweite Raum zeigt die Werke der Anhänger Giottos, die das Thema Natur wieder in der Kunst einfließen lassen wollten. Im letzten Raum sind neben einigen restaurierten Kunstwerken auch die Werke der vier Künstlerbrüder Andrea, Nardo, Matteo und Jacopo di Cione ausgestellt.

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Das Museum für Musikinstrumente

Dieser Teil der Accademia ist womöglich am meisten ausgerichtet: Im Museum für Musikinstrumente befinden sich über 40 Instrumente, die einst ein unverzichtbarer Bestandteil des Medici-Hofes waren. Diese mühsam geschaffenen Instrumente spiegeln die Prioritäten und Veranlagung der damaligen Zeit wider. Der Rundgang durch das Museum für Musikinstrumente kann mit einem Multimediasystem erweitert werden, was für ein ausführlicheres Erlebnis sorgt.

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Florenz von 1370 bis 1430

Dieser kürzlich umgebaute Saal befindet sich im ersten Stock der Accademia und beherbergt eine Kunstsammlung des späten 14. Jahrhunderts ausgestellt. Die ersten Werke, die Sie bei Ihrem Besuch sehen werden, sind den religiösen und spirituellen Praktiken dieser Zeitperiode gewidmet. Der Hauptsaal beherbergt Kunstwerke, die von den florentiner Zünften in Auftrag gegeben wurden, welche die wichtigsten Impulsgeber der damaligen Gesellschaft waren. Zudem können hier auch Altarbilder besichtigt werden, welche die gotische Architektur wunderbar zum Ausdruck bringen.

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